Gemeindebrief

  • Gedanken zur Jahreslosung 2020
     

    Liebe Gemeinde,

    „Sie liebt mich, …. sie liebt mich nicht …“. Manchmal sind wir ganz hin und her gerissen: Unser Gefühl sagt einmal so und einmal so.

    Und der Verstand ist sich auch nicht ganz sicher.

    Es ist zum Verzweifeln!

    Unsere Jahreslosung für das Jahr 2020 führt uns ein ähnliches Dilemma vor Augen:

    „ICH GLAUBE, HILF MEINEM UNGLAUBEN“, ruft der besorgte Vater eines schwerkranken Jungen. Er fleht Jesus an, seinem Sohn zu helfen; denn er weiß, nein, er glaubt, dass Jesus helfen kann: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“, ruft der Vater.

    Jesus erkennt die Schwachstelle in diesem Satz und antwortet ihm: „Du sagst: `Wenn du kannst!´ Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“

    Da brüllt der Vater verzweifelt: „ICH GLAUBE, HILF MEINEM UNGLAUBEN!“ Der Vater schreit aus der Tiefe seines Herzens. Er schreit zu Gott. Er selbst weiß: Mein Glaube reicht nicht aus. Er ist hin und hergerissen. Er spürt das Auf und Ab seiner Gedanken. Seine Gefühle fahren Karussell mit ihm. Er findet keine Ruhe in sich selbst.

     

    Glaube kann Berge versetzen!

    Anders als der legendäre Baron Münchhausen können wir uns nicht selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.

    Wir brauchen eine Hand von außen!

     

    GOTT reicht uns seine Hand, wenn wir ihn aus der Tiefe unseres Herzens suchen und anrufen. Nicht nur in Notlagen, sondern in allen Situationen und Fragen unseres Lebens gilt, was uns Jesus Christus verspricht:

    „Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan!“ (Matthäus 7, 7)

    Der Suchende und Zweifelnde ist bei Gott willkommen; denn Gott kommt herab in unsere Tiefe, um uns zu suchen und uns in unserem Leben zu begleiten – aus reiner Liebe.

    Das feiern wir an Weihnachten!

     

    Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest,

    einen guten Jahresabschluss

    und einen guten Start ins neue Jahr 2020!

     

    Ihre Pfarrerin

     

    Dr. Stefanie Schön

     

  •  Rückblick Kinderfrühstück
    Kinderfrühstück

 

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Tirschenreuth lud die Gemeinde wieder zu einem Kinderfrühstück ein.


40 Mädchen und Buben hörten rund um das Thema „Bibel“ eine spannende Geschichte, fetzige Lieder, spielten ein Quiz und machten sich auf Schatzsuche.


Die Teilnehmer entdeckten spielerisch, dass die Bibel nicht nur ein „normales“ Buch ist, sondern wichtige Lebenshilfe beinhaltet. Am Ende ging jedes Kind mit einem eigens entworfenen Türschild und einer Überraschung aus der Schatzkiste nach Hause.

 

  • Rückblick: Grenzlandwanderung für Jugendliche
      
    Grenzlandwanderung
    unterwegs im Grenzland
    An einem Juli-Wochenende brachen wir zusammen mit deutschen Jugendlichen aus unserer Pfarrei Tirschenreuth-Waldsassen sowie aus Neustadt a. d. W. und Jugendlichen aus der Gemeinde der Böhmischen Brüder in Asch zu einer abenteuerlichen dreitägigen Wanderung auf.

    Die Wanderung entlang der deutsch-tschechischen Grenze und über sie hinweg startete auf dem Gebiet unserer Pfarrei in Hermannsreuth. In der „Windschnurrn“ bei unserem Gemeindeglied Magdalena Keilhauer lernten sich die TeilnehmerInnen spielerisch kennen.

    Auf unserer Wanderung begegneten uns unterschiedliche Zeitzeugen, die uns etwas über das Leben an der deutsch-tschechischen Grenze in den unterschiedlichen Zeiten des letzten Jahrhunderts erzählten.

    Die Jugendlichen um das Team von Pfarrerin Stefanie Schön und der Projektreferentin für deutsch-tschechische Jugendbegegnung im Dekanat Weiden, Tanja Fichtner, übernachteten am Moorweiher in Bärnau und am Jugendzeltplatz bei Georgenberg in Zelten.

    Beim Wandern und Spielen im Wald war es für die Jugendlichen oft gar nicht so leicht, festzustellen, auf welcher Seite der Grenze wir uns gerade befanden.
     

    Trotz unterschiedlicher Sprachen wuchsen wir zu einer ganz tollen Gruppe zusammen, denn gemeinsame Aktionen verbinden Menschen.
     

     

  • Rückblick: Stiftlandtag am 22. September 2019 in Waldsassen
     "Brich auf! Gott geht mit."
     
    Stiftlandtag
    Vorstellung der Workshops
    Stiftlandtag
    Impulse zum Thema
     
    Stiftlandtag
    Innen wird das Mittagessen serviert
    Stiftlandtag
    Draußen muss man noch darauf warten
Stiftlandtag
Schmecken tut's allen
Stiftlandtag
Danke allen, die mitgemacht haben und dabei gewesen sind

 

  • Rückblick: Deutsch-Tschechisches Jugendwochenende in Berlin

    Am Wochenende vom 11. bis 13. Oktober 2019 machten sich Jugendliche aus unserer Pfarrei Tirschenreuth-Waldsassen zusammen mit Pfarrerin Dr. Stefanie Schön auf den Weg nach Berlin.

    Schon im Bus trafen wir auf weitere Jugendliche aus Neustadt/WN und aus der Kirchengemeinde St. Michael in Weiden. Dann ging es über die tschechische Grenze, wo wir die Jugendlichen aus der Gemeinde der Böhmischen Brüder in Asch abholten.

    Insgesamt waren wir 26 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Dekanat Weiden und der tschechischen Partnergemeinde in Asch. Gemeinsam entdeckten wir Berlin und die deutsche Geschichte.

    die gesamte Gruppe an der Berliner Mauer

    Über unser gemeinsames Wochenende berichtet Tanja Fichtner (Projektreferentin für Gedenken und Versöhnung bei der Evangelischen Jugend in Weiden):

    „Die Kommunikation in der Gruppe war wirklich toll.“

    Strahlender Sonnenschein und ein intensives und anspruchsvolles Programm erwarteten die Jugendlichen in Berlin. Am 12.10. stand ein Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas auf dem Programm. In einem zweieinhalbstündigen Programm beschäftigte sich die Gruppe mit der Geschichte des Holocaust und mit dem eigenen emotionalen Zugang zu den Geschichten der Opfer.                              

    Tanja Fichtner, Projektreferentin für Gedenken und Versöhnung bei der Evangelischen Jugend in Weiden, waren bei der anschließenden Diskussion auch Bezüge zu aktuellen Vorkommnissen wichtig. Sie erzählte den Teilnehmenden von der Solidaritäts-Mahnwache für die jüdische Gemeinde und die Todesopfer von Halle, die am Freitag in Weiden stattgefunden hatte. „Für die Opfer des Holocaust sind wir nicht verantwortlich, für sie können wir leider nichts mehr tun. Aber wir können diejenigen schützen, die heute Zielscheibe von Hass und Diskriminierung werden.“

    Die Kapelle der Versöhnung als kirchlicher Erinnerungsort auf dem ehemaligen Mauerstreifen war die zweite Station an diesem Tag. Hier genossen die Teilnehmer nach dem aufwühlenden Vormittag die Ruhe in der Kapelle und am blühenden „Garten im Niemandsland“, den die Versöhnungsgemeinde angelegt hat, um den Mauerstreifen wieder mit Leben zu füllen.

    Während dieses intensiven Programms wurden die Teilnehmer selbst aktiv. Mit IPads des Jugendmedienzentrums T1 ausgestattet, drehten sie unter der Leitung von Gabriela Paetzolt einen gemeinsamen Film über die Gespräche und Erlebnisse in Berlin und ihre Gedanken darüber, was „Anders“ alles bedeuten kann. Die Sprachbarriere spielte dabei schnell keine Rolle mehr. „Die Kommunikation untereinander und die Zusammenarbeit in den deutsch-tschechischen Teams war super.“ – darüber waren sich die Teilnehmenden am Sonntagvormittag einig, bevor es wieder Richtung Heimat ging.

    Das gemeinsame Video, das beim Medienwochenende „Anders“ in Berlin entstand, wird in den Kirchengemeinden gezeigt, um den Spirit dieses deutsch-tschechischen Wochenendes auch mit den Daheimgebliebenen zu teilen.

     

  • Die Trägheit des Herzens aufrütteln - 60 Jahre "Brot für die Welt"

    Am Abend des 12. Dezember 1959 in der Berliner Deutschlandhalle:
    Helmut Gollwitzer ist Theologieprofessor an der Freien Universität. Seine Worte schreiben Geschichte: „Was heute Abend an uns geschehen soll – ausgehend vom heutigen Abend, in der ganzen Aktion „Brot für die Welt“, die bis ins letzte Haus der letzten Gemeinde dringen soll, – ist eine Aufrüttelung, ein Herausgerütteltwerden aus der Trägheit des Herzens, aus jener Trägheit, mit der wir genießen, was wir haben, ohne zu fragen, wie es um uns her aussieht.“ Die erste Spendenaktion „Brot für die Welt“ wird ausgerufen.
    In 60 Jahren kann unzähligen Menschen geholfen werden, ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern. Heute ist „Brot für die Welt“ eine bekannte und große Organisation – sie arbeitet mit über tausend Partnerorganisationen in 97 Ländern zusammen. „Brot für die Welt“ wird zum Leben erweckt durch die Verbundenheit mit den Kirchengemeinden. Danke, dass Sie sich Jahr für Jahr „herausrütteln“ lassen!

     

    Helfen Sie helfen.

    Bank für Kirche und Diakonie / IBAN: DE10100610060500500500
    oder mit der beigelegten Spendentüte

     

    Brot für die Welt
  • Abendmahl immer mit Traubensaft und Wein
    Abendmahl
     

    Wie der Wein wohl geschmeckt hat, den Jesus beim letzten Abendmahl getrunken und gereicht hat? - Wir wissen es nicht. Weder wie viel Alkohol Wein in der Antike enthielt noch um welche Rebsorte es sich handelte, ist uns überliefert.

    Gott sei Dank geht es beim Abendmahl auch nicht um diese Fragen.

    Beim Abendmahl geht es um Gottes Fürsorge für uns, die durch die Frucht des Weinstocks symbolisiert wird.

    Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15, 5)

     

    Beim Abendmahl geht es darum, dass wir unsere Lebenskraft aus Gottes Kraft tanken – wie die Reben Kraft tanken aus ihrem Weinstock.

    Beim Abendmahl geht es um die Gemeinschaft mit Gott und die Gemeinschaft unter uns Christinnen und Christen.

     

    Die Frucht des Weinstocks erinnert uns an all diese Aspekte des Abendmahls.

    Frucht des Weinstocks, das sind Wein und Traubensaft.

     

    Mit Blick auf die Menschen, denen es wichtig ist, das Abendmahl mit Wein zu feiern, und mit Blick auf die Menschen, die aus Überzeugung oder aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol zu sich nehmen wollen oder dürfen, feiern wir IN ZUKUNFT das Abendmahl IMMER sowohl mit TRAUBENSAFT als auch mit WEIN.

 

  •  Gruppen und Kreise

    Hauskreis

                dienstags, abwechselnd bei Inge Helgert (19:30 Uhr),

    Ehepaar Schmaus (19:30 Uhr) und Familie Kirchmann (20:00 Uhr)

    Ansprechpartner: Ehepaar Schmaus, Tel. 4260

     

    Miniclub

    mittwochs, 9:00 Uhr, vierzehntägig in den Gemeinderäumen

    Ansprechpartnerinnen: Maria Münch, Tel. 600339

        und Michaela Peter

     

    Evang. Frauentreff

                mittwochs, 14:30 Uhr, vierzehntägig in den Gemeinderäumen

                Ansprechpartnerin: Barbara Sackstraus, Tel. 300500

     

    Posaunenchor

    Anfängerkurs, mittwochs, 17:30 Uhr (nicht in den Schulferien)

    Probe, mittwochs, 18:30 Uhr (nicht in den Schulferien) in den Gemeinderäumen

    Ansprechpartnerin: Frieda Pürner, Tel. 795313

     

    Ökumenisches Frühgebet

                jeden 1. Donnerstag im Monat in den Gemeinderäumen

                Ansprechpartner: Wolfgang Richter, Tel. 2491

     

    Jugendgruppe

    donnerstags, 19:00 Uhr (nicht in den Schulferien) in den Gemeinderäumen

    Ansprechpartnerin: Karina Loße, Tel. 708057

     

    Jungschar

    freitags, 15:00 Uhr (nicht in den Schulferien) in den Gemeinderäumen

    Ansprechpartnerinnen: Ingrid Schmaus, Tel. 4260,

        Manuela Luft, Tel. 6634

    Probe der Band „Changes“

    samstags, 17:00 Uhr, je nach Auftritt, in den Gemeinderäumen oder der Erlöserkirche.

    Ansprechpartner: Thomas Franz, Tel. 5387

     

    Kirchencafé

    jeden 2. Sonntag im Monat, ca. 10:30 Uhr, nach dem Gottesdienst im Gemeinderaum oder im Garten